Dienstag, 21. Mai 2013
Landesliga 2009/2010
Spielbericht - 7. Spieltag

Samstag, 19. September 2009 - 15:00 Uhr
  SV Germania 08 Roßlau

1.FC Weißenfels

SV Germania 08 Roßlau


1


0


Zuschauer: 81


Startaufstellung
Ein- / Auswechslungen
39' ausgewechselt Wlodarski, Torsten (Mittelfeld)
eingewechselt Fräßdorf, Markus (Mittelfeld)
74' ausgewechselt Meiling, Steven (Angriff)
eingewechselt Triepel, Timo (Angriff)
76' ausgewechselt Jersak, Kevin (Angriff)
eingewechselt Schulze, Marc (Mittelfeld)

Ereignisse

Gelbe KarteGelbe Karte

    • Christian Fräßdorf 74' - Foulspiel

    GesamtspielzeitGesamtspielzeit

      • Alexander Winzer (90)
      • Peter Handrich (90)
      • Thomas Berger (90)
      • Christian Fräßdorf (90)
      • Florian Keil (90)
      • Florian Mau (90)
      • Torsten Wlodarski (39)
      • Kevin Jersak (76)
      • Otto Möbius (90)
      • Jens Görisch (90)
      • Steven Meiling (74)
      • Markus Fräßdorf (51)
      • Timo Triepel (16)
      • Marc Schulze (14)

      Zusammenfassung

      Erneute Niederlage...

      Die Wilke-Elf hatte sich für das Spiel beim 1. FC Weißenfels viel vorgenommen und wollte den ersten Auswärtssieg einfahren. Am Ende stand jedoch erneut eine unglückliche knappe Niederlage, die Partie endete 0:1. Das Spiel fand auf dem sehr holprigen Nebenplatz statt. Weißenfels begann stark und hatte in den ersten 10 Minuten mehr Spielanteile. Nachdem die Roßlauer die Anfangsphase überstanden hatten, übernahmen sie das Kommando auf dem Platz und drückte den Gastgeber in dessen eigene Hälfte. Zwischen der 20. und 25. Minute konnten klare Einschussmöglichkeiten erspielt werden, doch weder Otto Möbius noch Jens Görisch nutzten diese Chancen. Für die erste Aufregung sorgte in der 27. Spielminute der schwache Schiedsrichter Trautwein, als er den Schifferstädtern einen klaren Handelfmeter verwehrte. Nach einem Freistoß in den Weißenfelser Strafraum beförderte ein FC-Spieler den Ball mit der Faust aus der Gefahrenzone. Der erwartete Pfiff blieb zum Entsetzen der Roßlauer aber aus. Die Germanen spielten unbeeindruckt weiter. In der 32. Minute hatten sie die bis dahin wohl größte Chance als Steven Meiling und Otto Möbius alleine vor dem Weißenfelser Torwart auftauchten, Meiling den Ball aber nicht abspielte. Er versuchte den Torwart selbst auszuspielen und blieb dabei an ihm hängen. Mit der frühen Einwechslung von Markus Fräßdorf konnte die Roßlauer Mannschaft zusätzlichenDruck von der rechten Seite aufbauen. Nach einer gut getimeten Flanke und dem anschließendem „Gewühl“ im Strafraum schaffte es jedoch keiner, den auf der Torlinie liegenden Ball zu im Kasten unterzubringen. Auch in der 2. Halbzeit blieb Roßlau tonangebend und bestimmte klar das Spielgeschehen. Die Heimelf unterband mit sehr rustikal geführten Zweikämpfen fast jeden Roßlauer Angriff mit Faulspiel. In der 56. Minute dann schon die Spielentscheidung. Nach einem eher harmlosen Schuss aus 25 Metern sprang der Ball im mit Sand aufgefüllten 5-Meterraum auf, veränderte völlig seine Flugbahn und landete zum 0:1 im Tor. Hierbei machte Torhüter Winzer, der den Ball mit dem Fuß klären wollte, eine etwas unglückliche Figur. In der Schlussphase versuchte Germania noch einmal alles, spielte nun mit drei Stürmern. Weißenfels wurde teilweise in den eigenen Strafraum gedrückt, und konnte sich nur gelegentlich mit Kontern befreien. Aber erneut wurden zahlreichen Chancen nicht genutzt oder zu eigensinnig vor dem Tor gehandelt. Die Gastgeber hatten in dieser Phase Glück, dass nicht der eine oder andere Spieler mit gelb-rot oder rot vom Platz ging, da ihre Zweikampfführung wenig mit Fußball zu tun hatte. Aber viele dieser Aktionen blieben vom nunmehr sichtlich überforderten Schiedsrichter ungeahndet. Dieser stand auch in der 78. ziemlich allein mit seiner Meinung, als er – scheinbar von den Zuschauern beeindruckt – erneut nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte. Thomas Berger wurde im Strafraum erst umgetreten und dann umgerissen. Eine Aktion, die sogar von den Einheimischen mit einem Kopfschütteln abgetan wurde. Roßlau kämpfte weiter verbissen bis zur 90. Minute um einen Punkt, musste aber die Heimreise erneut mit leeren Händen antreten.

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