| in Tor in der Nachspielzeit ließ den Traum von Germania 08 Roßlau von einem Auswärtssieg in Herrengosserstedt platzen. So endete die Partie am Männertag wie schon die zwei vorangegangen 2:2. Germania war von Beginn an hell wach. Hinten stand man sicher und ließ den Gegner kaum zur Entfaltung kommen. Die Bälle wurden schnell in die Spitze gespielt. Bereits nach 2 m versuchte Peter Handrich mit einem Lupfer zum Erfolg zu kommen, den Ball ging jedoch am Tor vorbei. Nach 12 Minuten drang Christian Fräßdorf energisch in den gegnerischen Strafraum ein, doch statt selbst zu schiessen, legte er den Ball noch mal quer, ein Abwehrspieler konnte zur Ecke klären. Die ersten 20 Minuten verstrichen ohne große Höhepunkte. Nach einem schönen Angriff über Berger ging Germania durch Handrich in Führung (24´). Er traf mit links ins lange untere Toreck. Nach einer halben Stunde hatte die Gastgeber gleich zwei mal Gelegenheit zum Ausgleich. Nach einem schnell ausgeführter Freistoss von der rechten Seite gelangte der Ball zu Hackbart, der ihn nicht voll traf und Christian Fräßdorf klärte auf der Linie. Zwei Minuten später musste Winzer gegen Eschrich retten, der im Strafraum frei durch war. Germania überstand diese Phase zum Glück ohne Gegentor und war danach selbst wieder am Drücker. Fräßdorf setzte sich auf Links gegen 2 Mann durch und passte scharf und flach in den Strafraum, wo ein Herrengosserstedter die Kugel fast ins eigene Tor beförderte. Mehr passierte in Hälfte eins nicht mehr. Die zweite Halbzeit bot den 191 Zuschauern ein völlig anderes Bild. Die Gastgeber kamen wie entfesselt aus der Kabine und setzten die Roßlauer sofort unter Druck. Bereits zwei Minuten nach Wiederbeginn traf Hackbart völlig unbedrängt der rechten Aussenpfosten. Der gleiche Spieler zwang Winzer kurz darauf erneut zu einer Parade. Roßlau konnte sich kaum aus der Umklammerung retten, die Bälle wurden zu leicht im Vorwärtsgang verloren. In der 56. Eckball für die Gastgeber, ein Kopfball vom hinteren Pfosten ging über die Querlatte. Erst nach einer Stunde konnten die Gäste mal wieder für Entlastung sorgen, Handrich´s Schuss war jedoch kein Problem für Torhüter Haller. In der 66. konnte sich Wlodarski gut auf der linken Seite durchsetzen, Seine Eingabe konnte Berger leider nicht verwerten, ihm versprang der Ball. Nach einem Zuordnungsfehler in der Roßlauer Hintermannschaft konnte die Heimelf ausgleichen (68´). Eschrich kam 8 m vor dem Tor an den Ball und spielte ihn gegen die Laufrichtung des herauseilenden Winzers. Doch kurz darauf war erneut Handrich zur Stelle und es stand 1:2. Er nutze einen Abwehrfehler, erkämpfte den Ball und vollendete wiederum mit links. Germania bekam das Spiel nun wieder in den Griff, doch nach einem Fehlpass bot sich Eschrisch eine Gelegenheit, er schoss aber knapp am Tor vorbei. Die Gäste versuchten, das Spiel ruhig zu Ende zu spielen, der einzige Vorwurf war, dass sie zu schnell nach vorn spielten und den Ball nicht lange genug in den eigenen Reihen halten konnten. Als dann alle schon den Schlusspfiff der guten Schiedsrichterin Grußer erwarteten, gelang Herrengosserstedt der glückliche, jedoch nicht unverdiente Ausgleich. Nach einem Pressschlag nahm der Ball eine sehr eigenwillige Flugbahn, Rosenbaum stand plötzlich frei vor dem Tor und lupfte ihn über Winzer ins lange Eck. Germania verlor so zwei wichtige Punkte, die es nun am Sonntag im Schillerpark gilt, wieder zu holen. |