Mittwoch, 27. Januar 2021

Im Gespräch mit Robin Wilke

interview wilkeWir haben mit Germania Urgestein und Trainer der 1. Mannschaf - Robin Wilke - gesprochen.

Hallo Robin, wie überraschend kam für Dich jetzt die durch Corona erzwungene frühzeitige Winterpause?

Für mich persönlich eher wenig überraschend. Ich erinnere mich noch gut daran, dass ich aufgrund der steigenden Fallzahlen im Land, meine Spieler schon Ende September (beim Spiel in Elster), vor dem Szenario gewarnt habe.

Wie schätzt Du die gesamte Situation um Covid-19 ein?

Tja, dass ist natürlich immer schwierig zu beurteilen. Einerseits ist man natürlich Sportler durch und durch und ist verärgert, dass es kein Training und keine Spiele gibt. Andererseits hatte ich jetzt aktuell einen COVID-19 Fall im Freundeskreis. Der Person ging es wirklich schlecht und er hat bis jetzt immer noch mit den Nachwirkungen zu tun. Da sieht man dann wirklich, dass dieses Virus auch sehr gefährlich werden kann.

Ich glaube schon, dass der Verband mit dem sofortigen Stopp, richtig gehandelt hat. Irgendwann hätte man vielleicht aufgrund von positiven Befunden, und einer damit einhergehenden Quarantäne ganzer Mannschaften, eh kein vernünftigen Spielbetrieb mehr aufrecht erhalten können.

Wie siehst Du das sportliche Abschneiden Deiner Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf?

Eigentlich recht zufrieden. Es ist bisher eine sehr ausgeglichene Staffel. Aktuell sind wir mit 11 Punkten auf Platz zehn. Drei Punkte mehr und man wäre auf Platz zwei, drei Punkte weniger wäre man auf Platz 13. (erster Abstiegsplatz). Wir sind eine sehr junge Mannschaft, da fehlt es oft noch an Erfahrungen und Einsatzbereitschaft, das war gerade Auswärts immer spürbar. In vier Auswärtsspielen haben wir lediglich zwei Pünktchen ergattern können.

Daran müssen wir noch arbeiten, aber ansonsten bin ich mit meinem Team voll zufrieden. Das sind eben Aspekte, die einfach eine gewisse Zeit dauern.

Gibt es etwas, was Du besonders positiv oder negativ hervorheben möchtest?

Als sehr positiven Aspekt fällt mir natürlich unser Derbysieg gegen Klieken ein. Darauf hab ich jetzt mindestens neun Jahre warten müssen. Es gab in dieser Zeit etliche aufeinandertreffen. Zum Teil waren wir auch sehr dicht dran, den Sieg endlich einzufahren. Aber bis dato hatte es leider nicht geklappt.

Als besonders negativ, muss man natürlich die schwere Verletzung von Jonas Hildebrandt hervorheben. Der Junge hat so eine Klasse, dass es einem immer verzückt, wenn man ihn spielen sieht.
Mit seinen gerade einmal 19 Jahren, ist er schon immens wichtig für unser Team geworden. Ein richtiger Leistungsträger halt.
Aber, er hat eine starke Persönlichkeit und Willen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass er in ein paar Monaten wieder gestärkt für uns zur Verfügung steht.

Wie nutzt Ihr als Mannschaft und Du privat die spiel- und trainigsfreien Tage?

Ein paar von den Jungs sind recht fleißig und gehen das ein-der andere mal ein bisschen Laufen. Das habe ich vorerst noch jeden freigestellt etwas zu tun. Sollte sich vielleicht ein baldiges Ende des Lockdowns herauskristallisieren, dann ändert sich das natürlich.

Ich persönlich bin vor kurzem Umgezogen und da hat man natürlich noch das ein andere zu erledigen. Ansonsten bleibt mir zzt. nichts anderes übrig, als jedes Spiel im TV zu beobachten und zu analysieren. Da kann man ja auch das ein- oder andere für die Praxis mitnehmen.
	
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